Die letzten Umzugswagen rollen ins ALBERT-SCHWEITZER-CARRÉ
Das Albert-Schweitzer-Carré in Röhlinghausen wird zeitgemäßen Wohnansprüchen mehr als gerecht. Mit dem Einzug der letzten Nutzerinnen und Nutzer schließen wir zum Jahresende das Kapitel „größtes Neubauprojekt in der Geschichte unserer Genossenschaft“.
Übergabe unter erschwerten Bedingungen
Im Herbst 2019 konnten die ersten Nutzer*innen in die neuen Wohnungen einziehen. Rund ein Jahr später hat sich der Standort noch einmal deutlich verändert. Inzwischen nimmt das Wohnquartier deutlich sichtbar seine finalen Konturen an. Unter erschwerten Bedingungen mussten die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Fritz-Reuter-Straße 11 im April 2020 einziehen. Hier fiel der Einzug bedauerlicherweise in die erste Phase des Lockdowns, so dass eine normale Übergabe unmöglich wurde. Die Umzüge wurden trotz kleinerer Schwierigkeiten mit Bravour gemeistert. Im August wurden dann die Schlüssel für das Albert-Schweitzer-Haus überreicht.
Dank der gesunkenen Fallzahlen konnten diese Termine wieder persönlich mit den Nutzerinnen und Nutzern, wenn auch nur in einem deutlich kleineren Umfang, stattfinden. Ebenso war eine große Eröffnungsfeier des Albert-Schweitzer-Hauses aufgrund der weiter anhaltenden Corona Pandemie nicht möglich.
Übergabe Senioren-Wohngemeinschaften im kleinen feierlichen Rahmen
Ende September wurden die zwei ambulant betreuten Seniorenwohngemeinschaften gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, dem Geschäftsführer der Caritas Ansgar Montag, dem ausführenden Architekten Herfried Langer sowie dem Vorstand der Genossenschaft im kleinen Kreis eröffnet. In gemütlicher Atmosphäre gab Schwester Veronika den Anwesenden einen detaillierten Einblick in den Aufbau sowie den internen Ablauf einer Wohngemeinschaft. Mit der Übergabe des Albert-Schweitzer-Hauses war somit ein großer Meilenstein erreicht.
In den Sommermonaten folgten die Übergaben der sechs Einfamilienreihenhäuser. Auch wenn es hinter den Häusern derzeit noch etwas kahl aussieht, so werden die neu eingezogenen Familien ab dem kommenden Frühling – abgesehen von der rund 150 Quadratmeter großen Wohnfläche – vor allem die eigenen Gärten genießen können. Die vorletzte Schlüsselübergabe fand im Oktober an der Fritz-Reuter-Straße 35 statt. Auch hier haben alle an einem Strang gezogen. Trotz Lieferengpässen konnte das Haus dennoch rechtzeitig fertiggestellt werden und die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einziehen. Im Dezember haben wir voller Vorfreude, aber auch mit ein bisschen Wehmut, die letzten Wohnungen an die neuen Nutzerinnen und Nutzer übergeben. Denn nun ist unser Ziel nach vielen Jahren intensiver Planung, Vorbereitung und Betreuung erreicht!
Wir wünschen uns, dass sich alle neuen Bewohner in ihren Wohnungen zu Hause fühlen und im Laufe der nächsten Jahre tolle Nachbarschaften mit spannenden Geschichten entstehen.
Energieversorgung - Ein kaltes Nahwärmenetz
Das Albert-Schweitzer-Carré verfügt über ein Energieversorgungskonzept mit Erdwärmesonden und einem sogenannten kalten Nahwärmenetz. Im Quartier sind 56 Erdwärmesonden mit einer Tiefe von jeweils etwa 120 Metern installiert. Die Sonden entziehen dem Erdreich Wärme. Über unterirdische Leitungen wird ein Wasser-Glykol-Gemisch zu den Heizzentralen der Gebäude geführt. Dort wird die Temperatur angehoben und für die Wärmeversorgung der Gebäude genutzt. Die tatsächlichen Energieverbräuche und Kosten hängen unter anderem von der Witterung, dem individuellen Verbrauch, der Betriebsweise der Anlage und den Energiepreisen ab. Eine bestimmte Energie- oder Kostenersparnis wird mit der Beschreibung nicht zugesichert.